Projekt

EMOTIO II

Steckbrief

Eckdaten

Lehrstuhl:
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Technologie- und Innovationsmanagement
Förderinstitution:
Ziel-2-Initiative „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007-2013“ des Landes NRW
Forschungspartner:
WZL – Abteilung Qualitätsmanagement, RWTH Aachen
Praxispartner:
P3 communications
Status:
Laufend

Betreuer

  • Dipl.-Ing. Morgane Benade

EMOTIO, ursprünglich als Pathfinderprojekt des RWTH Aachen University Zukunftprogramms gestartet, ist ein Forschungsprojekt im Rahmen der Ziel 2-Initiative „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007-2013“ des Landes Nordrhein-Westfalen für Gebiete, in denen sich die Wirtschaft neu ausrichtet, um für kommende Herausforderungen gerüstet zu sein. Prof. Piller und Prof. Schmitt erarbeiten mit Ihren Teams gemeinsam Lösungen zur Industrialisierung von interaktiver Wertschöpfung (Open Innovation) durch gezielte Entwicklung von Embedded Toolkits und deren Einbindung in Produkte und Unternehmensprozesse. Gerade im Bereich von Mensch-Maschine-Schnittstellen ist eine intuitive und gleichzeitig effiziente Bedienung jeglicher Technik für unterschiedliche Kundengruppen unerlässlich. Daher hat das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement und Partnern aus der Automobilindustrie ein weltweit neues Konzept entwickelt, bei dem der Kunde selbst Konfigurations- oder sogar Entwicklungsleistung erbringt. Die Grundidee ist, dass bei Ihren Produkten dem Endkunden Konfigurations- und Entwicklungsspielraum in einem begrenzten Lösungsraum gegeben wird und die (spielerisch) entstandenen Konfigurationen und Entwicklungen der Kunden in Ihr Unternehmen zurückgekoppelt werden. Durch Auswertung der Rückkopplung und geeignete Integration in die Produktion und Entwicklung wird die Ausgangskonfiguration sukzessive verbessert (z.B. bei Mobiltelefonen). Der Kunde erbringt dadurch intrinsisch motiviert Wertschöpfung für das Unternehmen. Das Prinzip ist angrenzend an die Prinzipien „Open Innovation“ und „Interaktive Wertschöpfung.