Abschlussarbeit

Digitale Plattformgeschäftsmodelle im B2B-Kontext – Spannung strategischer Offenheit

Steckbrief

Eckdaten

Lehrstuhl:
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Technologie- und Innovationsmanagement
Niveau:
Bachelor; Master

Betreuer

Die wertvollsten Unternehmen weltweit verwenden ein Geschäftsmodell, das sich fundamental von tradierten Modellen unterscheidet: Sie agieren als Plattformen, die sich Netzwerkeffekte zu Nutze machen. Diese Art von Geschäftsmodellen kann in verschiedenen Konsumenten-nahen Industrien, z.B. Videospiele, Soziale Netzwerke, Kreditkarten, beobachtet werden. Neu ist das Entstehen von Plattformgeschäftsmodellen in einem Business-to-Business (B2B) Kontext. Dort sehen sich bestehende Unternehmen aufgrund der Kommodifizierung von Hardware und einer wachsenden Kundennachfrage nach digitalen Dienstleistungen mit einem Wandel ihres Geschäftsmodells konfrontiert. Im Gegensatz zu klassischen Plattformen wie Facebook oder eBay besteht die digitale Plattform im B2B-Kontext zumeist aus mehreren Ebenen. Neben der Software-Komponente gibt es auch physische Produkte und darüber hinaus eine datengestützte Dienstleistung. Dies erfordert von etablierten Produktionsunternehmen, deren bisheriger Fokus auf dem Verkauf qualitativ hochwertiger Hardware-Produkte lag, ein massives Umdenken.

Die Arbeit soll die Spannung strategischer Offenheit von digitalen Plattformgeschäftsmodellen im B2B-Kontext beleuchten. Die Arbeit wird im Rahmen des Exzellenzclusters "Internet of Production" durchgeführt. Dadurch trägt sie zu zukunftsweisender Forschung mit hoher Strahlkraft bei. Es sind sowohl empirische, wie auch konzeptionelle Ansätze vorstellbar. Potenzielle Schwerpunkte beinhalten:
- Vertrauen und Offenheit von Industrieplattformen
- Echtzeitdaten für den Innovationsprozess: Design für Prädiktion und prädikative Innovation

Keywords: Plattformen, Geschäftsmodelle, Strategische Offenheit, Industrie 4.0