Abschlussarbeit

Evaluierung der Möglichkeiten, die sich durch den im plattformbasierten Co-Creation Prozess anfallende Nutzer- und Nutzungsdaten bieten

Steckbrief

Eckdaten

Lehrstuhl:
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Technologie- und Innovationsmanagement
Niveau:
Bachelor; Master

Betreuer

Smarte Textilien mit durch Elektronik und Sensorik erweiterter Funktion und zugehörigen plattformbasierten Services bieten Textil- und Elektronikherstellern die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen und ihre Produktivität zu steigern. Um innovative Produkt- und Serviceideen vom Prototypen zum erfolgreichen Serienprodukt zu bringen, müssen neue Geschäftsmodelle und Services rund um das Smart Textile entwickelt werden. Ansätze dazu sind Co-Innovation-Plattformen, die verschiedene Akteure wie App Entwickler, Designer, Textil- und Elektronikhersteller zusammenbringen und ihnen die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte ermöglichen. Beispielhaft bauen das Institut für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) und das Institut für Textiltechnik (ITA) eine solche Plattform im Rahmen des öffentlichen Forschungsprojektes „GeniusTex“ auf.
Durch die Kollaboration auf einer solchen Plattform fallen Nutzer- und Nutzungsdaten auf mehreren Seiten an. Dies bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Daten in dem von ihnen selbst akzeptierten Rahmen zu monetarisieren. Eine wesentliche Herausforderung besteht dabei häufig in der Schaffung einer möglichst umfassenden Transparenz über Art und Umfang der erhobenen Daten sowie über deren weitere Verteilung und Verwertung. Daneben ist es oftmals schwierig, Daten eindeutig zu bewerten und somit ökonomisch fair und transparent „handelbar“ zu machen.

Ziel der Arbeit:
• Beschreiben und Vergleichen verschiedener Ansätze zum Umgang mit Nutzer- und Nutzungsdaten (Stand der Forschung)
• Evaluierung anfallender Nutzer- und Nutzungsdaten am Beispiel „GeniusTex“
• Eingliederung dieser in das plattformbasierte Geschäftsmodell der Teilnehmer an der Plattform

Fragestellungen:
Wie können die anfallenden Daten im Rahmen bestehender Gesetze und Regularien potenziell so genutzt werden können, dass sie die angebotenen Geschäftsmodelle unterstützen (beispielsweise im Sinne eines Tausches „Entwicklungsunterstützung für ein Produkt gegen Daten aus der späteren Nutzung dieses Produktes“)?

Keywords: Nutzerdaten, Nutzungsdaten, Platform, Co-Creation, Geschäftsmodell, Business Model