Abschlussarbeit

Perfectly imperfect – der Einfluss untypischer Werbemodels auf die konsumentenseitige Markenbewertung

Steckbrief

Eckdaten

Lehrstuhl:
Lehrstuhl für Marketing
Niveau:
Bachelor; Master

Betreuer

Aus dem heutigen Alltag sind Marken nicht mehr wegzudenken: Sie sind für Konsumenten sowohl Unterstützer bei Kaufentscheidungen als auch Mittel, um ihre (gewünschte) Persönlichkeit auszudrücken. In diesem Zusammenhang thematisiert die bestehende Literatur häufig die beabsichtigte Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung von Konsumenten. Diese subjektive Verbesserung geschieht unter anderem durch die Übertragung der durch Marken suggerierten Perfektion auf den Nutzer.

Als Gegenbewegung zum wachsenden Bedürfnis nach Perfektion in der Gesellschaft haben sich in den vergangenen Jahren einige Marken im Zuge ihrer Kampagnen bewusst gegen Makellosigkeit positioniert. Doves Natural Beauty Campaign, Esprits #imperfect und Diesels „go with the flaw” sind nur einige Beispiele dafür, wie Marken Konsumenten durch ihre Kommunikation „den wahren Spiegel vorhalten“.
Obwohl dieses Phänomen in der Werbepraxis stark präsent ist, mangelt es an Forschung daran, wie Imperfektion – z.B. in der Form von untypischen Markenbotschaftern – die Markenbewertung beeinflusst.
Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll Folgendes erreicht werden:
Bachelor: Erstellung eines umfangreichen Literaturüberblicks zu bestehender Forschung im Themenfeld „Werbemodels“ sowie zum Zusammenhang von Werbemodels (z.B. Testimonials, Prominente, untypische Models) und Werbeeffektivität.
Master: Siehe Bachelor, zusätzlich soll auf der Basis einer selbst entwickelten Forschungsfrage empirisch (quantitativ) gearbeitet werden. Es bieten sich hier Studien mit Bezug zur Markenpersönlichkeit und zum Markenimage an.

Keywords: Branding, Brand Management, Advertising