Abschlussarbeit

Technologiebetrachtung zwischen Standardisierung und Individualisierung – eine Untersuchung im Bereich innovativer Dienstleistungen mit dem Kooperationspartner Daimler AG

Steckbrief

Eckdaten

Lehrstuhl:
Lehr- und Forschungsgebiet Dienstleistungs- und Technologiemarketing
Niveau:
Bachelor; Master

Betreuer

Ziel vieler Unternehmen ist die Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch Einsparung der Erstellungskosten bei gleichzeitiger Verbesserung der Produkte. Kosteneinsparung bei der Produktion und der Verwaltung werden meistens mit Einführung von Standards erreicht. Standardisierung ist hierbei meist eine der Erfolgsgrößen einer wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmung. Die vorhandenen Standards werden im Unternehmensumfeld meist mittels Kontinuierlichem Verbesserungsprozess (KVP/CIP) weiterentwickelt. Dadurch werden einheitliche Prozesse, Produkte und Dienstleistungen geschaffen, welche durch u.a. Skaleneffekte möglichst günstig dem Kunden angeboten werden können. Neben dem Trend des Herstellers günstigere Produkte anzubieten, zeigt sich ein weiterer Trend: Die Nachfrage des Kunden nach immer individuelleren Produkten und Services. Daraus ergibt sich ein Spannungsfeld von individuellen und zugleich standardisierten Produktanforderungen aus Kunden- und Unternehmenssicht.
Bei dieser Arbeit wird untersucht, wie dieses Spannungsfeld zwischen individuellem und standardisiertem Service-, Prozess- und Produktangebot von Großunternehmen aussieht und wie die Balance zwischen Standardisierung und Individualisierung gefunden werden kann. Untersuchungsgegenstand ist hierbei der Forschungs- und Entwicklungsbereich der Daimler AG, wie auch die Kunden von Premiumfahrzeugen.
Die Arbeit soll ausgehend von einem Theorieteil in eine praktische Untersuchung im Daimlerumfeld übergehen. Die Untersuchung ist mittels transkribierten Leitfrageninterviews im Automobilumfeld (Daimler AG) durchzuführen.

Keywords: Dienstleistung, Premiumhersteller, Automobilwirtschaft, Standardisierung, Individualisierung, Mass Customization, Unternehmensumfeld, Quantitative Studie, Daimler AG