futureTEX - PROFUND

 

Die Nachfrage nach individualisierten Produkten nimmt weiterhin zu, doch ihre Herstellung und ihr Vertrieb stellen grundlegend neuartige Anforderungen an Organisation, Zusammenarbeit und IT-Lösungen – vor allem wenn sie in einem textilen Netzwerk entstehen. Mit dem futureTEX-Projekt PROFUND entwickelt dafür nun der Lehrstuhl für Technologie und Innovationsmanagement der RWTH Aachen im Verbund mit wissenschaftlichen Einrichtungen (HHL, TUC, STFI) und Unternehmen der deutschen Textilindustrie prototypische Lösungen.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt ist Teil der Zwanzig20-Initiative futureTEX und wird koordiniert von der Pfand Textilausrüstung GmbH. Ziel des Projekts PROFUND (Prozessorientierte Wertschöpfungsgestaltung in textilen Netzwerken für Mass Customization in KMU) ist es, eine geeignete Struktur zur Entwicklung individualisierter Technischer Textilien in einem Unternehmensnetzwerk zu schaffen.

Diese Netzwerkstruktur soll es kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglichen, ihre Ressourcen in Netzwerken für Mass Customization entlang der textilen Kette bestmöglich zu nutzen. Durch die unternehmensübergreifende Organisation der Produktentwicklungsphase kann die Wertschöpfungsgestaltung völlig neuartig organisiert werden und beeinflusst so maßgeblich das Geschäftsmodell. Indem Informationen zu Kundenanforderungen, Vorprodukten und Fertigungsprozessen als Entwicklungsdaten und mit Hilfe von Konfigurationstools prozessorientiert ausgetauscht und verarbeitet werden, können Entwicklungsaufträge schneller und kostengünstiger bearbeitet werden. Zudem sind Kundenanforderungen aus dem B2B-Bereich sehr unterschiedlich und gerade die Frage, wie diese Anforderungen im Individualisierungsprozess möglichst effektiv und effizient aufgenommen werden können, ist in Forschung und Praxis noch immer unbeantwortet. Geeignete Konfigurationstools zur Unterstützung des Individualisierungsprozesses werden somit prototypisch konzipiert und umgesetzt. Darüber hinaus unterstützen Big-Data- und Analytics-Methoden das Kundendatenmanagement, das vor allem bei langfristigen Partnerschaften im Industriesektor vielversprechend ist.

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Förderinstitution:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Forschungspartner:

Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V.

HHL Leipzig Graduate School of Management – Center for Leading Innovation and Cooperation

Technische Universität Chemnitz, Professur Wirtschaftsinformatik – Geschäftsprozess- und Informationsmanagement

Praxispartner:

Pfand Textilausrüstung GmbH (Koordinator)

Vowalon Beschichtung GmbH

Paul Uebel Wirk- und Strickwaren GmbH

Buntgardine Rotschau GmbH

Ansprechpartner

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Frank Piller

Prodekan

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Ansprechpartnerin

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